Dr. Verena Steiner

Exploratives Lernen

Der persönliche Weg zum Erfolg

 

Exploratives Lernen

 

«Exploratives Lernen» regt an, die persönlichen Vorgehensweisen rund ums Lernen zu optimieren. Es vermittelt Ideen und Hintergrundwissen, die den Leserinnen und Lesern den Zugang zu den Lerninhalten erleichtern. Das Werk motiviert in hohem Masse und lässt Studierende und Berufstätige das Lernen neu entdecken.

 

Pendo 2000. 246 Seiten. Broschiert.

1. Auflage 2000, 11. Auflage 2009

 

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

 

Vorwort

Einleitung

1 Auf ins Abenteuer 13

 

Weisse Flecken auf der Landkarte
Die fünf Elemente des Explorativen Lernens
Exploratives Lernen beginnt mit Neugier
Beobachten und Reflektieren
Den persönlichen Lernstil finden

2 Konzentration 67

 

Konzentration - Stillhalten oder Bewegung?
Der Möglichkeiten sind viele

3 Den Lernprozess angehen 95

 

Das Wesen der Prozesse
Geistige Flexibilität
Mikro- und Makroprozesse beim Lernen
Wissen, Gedächtnis und Erinnerung

4 Inhalte erarbeiten 159

 

Nicht jeder Inhalt ist gleich gut erschliessbar
Denkpause vor dem Start
Der richtige Einstieg ist entscheidend
Beim Elaborieren das Spielen nicht vergessen
Intelligent reduzieren und strukturieren
Mehr Lust dank guter Strategie

5 Das Vergessen nicht vergessen 207
Vom Sinn des Auswendiglernens
Vergessen ist besser als sein Ruf
Memorieren: wo Ausdauer und Fantasie sich treffen
Repetieren und Festigen

Anmerkungen/Literatur

240

Sachwortregister

 

245
Lizenzausgaben

 

Chinesische Ausgabe für VR China (2001)

Nan Hai Publishing Company

Ausgabe China

 

 

Chinesische Ausgabe für Taiwan (2003)

The Eurasian Publishing Group, Solutions Publishing

Ausgabe Taiwan

 

 

Koreanische Ausgabe (2005)

Dulnyouk Publishing, Südkorea

Ausgabe Korea

 

 

Deutsche Lizenz-Ausgabe (2002)

Eichborn

Lernen als Abenteuer

 

Vorwort von Nobelpreisträger Prof. Richard Ernst

 

Vorwort von Prof. Dr. R. R. Ernst

(Nobelpreis für Chemie 1991)

 

Exploratives Lernen

 

Das Lernen erlernen! Was gibt es wichtigeres im Leben, besonders heute, wo das Wissen so rasant sich vermehrt, sich verwandelt und veraltet? Wer nicht lernt, bleibt stehen und wird früher oder später seinen Arbeitsplatz verlieren. Das bisherige Wissen regelmässig durch aktuelles zu ersetzen ist entscheidend für das Überleben in der heutigen Wissensgesellschaft. Burrhus Frederic Skinner (1901-1990), der berühmte Amerikanische Psychologe hat gesagt: »Education is what survives when what has been learned has been forgotten.«

Das Lernen zu erlernen ist das Ziel dieses Arbeitsbuches von Verena Steiner, ein aussergewöhnlich nützliches Buch, das dazu anregt, sich einen persönlichen Weg zum Erfolg zu erarbeiten; ein höchst erfrischender und amüsanter Text, der leicht zugänglich ist und trotzdem Spuren für's ganze Leben hinterlässt. Schade, dass ich ein Buch dieser Art nicht schon in meiner Jugend zur Verfügung hatte! Das Erlernen der fast uferlosen chemischen Phänomenologie wäre mir viel leichter gefallen.

Das Buch ist nicht für Didakten im Elfenbeinturm geschrieben, sondern für die Lernpraxis in der Schule und im Beruf. Die Sprache ist einfach, prägnant und verständlich, und vermeidet unnötigen Fachjargon und ein Übermass an Referenzen. Das Arbeitsbuch dient wohl eher der täglichen Morgengymnastik, als dass es sich als abendliche Schlafhilfe eignen würde.

Ich wünsche dem Werk einen breiten Eingang in das Notgepäck möglichst vieler vom Lernen geplagter Studierenden und gestresster Menschen in der Praxis. Ich hoffe, dass es die Freude am Lernen fördert und so mithilft, den Bildungsstand und die Lernfähigkeit der kommenden Generation zu stärken. Dies ist ja von grosser Wichtigkeit, wollen wir in der Lage sein, die uns erwartenden zukünftigen Probleme zu meistern. Wehe dem, der zur Karikatur von Molière passt: »Les gens de qualité savent tout sans avoir jamais rien appris.«! Ganz ohne Anstrengung geht das Lernen nicht, aber mit Verena Steiner macht es Spass.

Ich bin sehr froh, dass sich Verena Steiner die Zeit genommen hat, ihre reiche Erfahrung und ihren einmaligen Instinkt für das Wesentliche in dieser Form allen Lernwilligen zugänglich zu machen.

Zürich, 9. Dezember 1999

 

Richard R.Ernst

 

Rezensionen

 

Rezensionen

 

November 2000 NZZ

Lernen erlernen - Ein Buch von Verena Steiner
Das Buch, das sich um das geistige Wohl und den persönlichen (Lern-)Erfolg der Leser kümmert, entpuppt sich als eine äusserst nützliche Hilfe. Es ist nicht nur süffig geschrieben, sondern vermittelt auf anschauliche Weise grundlegendes Wissen über die Lernprozesse.


 

Mai 2000    Bilanz

Lernen mit Lust
Das 248-seitige Werk bietet mannigfaltige Einstiegsmöglichkeiten: Man kann es entlang den locker gestreuten Zitaten lesen; man kann die zahlreichen Schaubilder und Checklisten zur Leitplanke machen; man kann seine eigene Lernmethode anhand der Fallbeispiele überprüfen; man kann sich auch dem wissenschaftlichen Gedankengang der Autorin anschliessen. Man kann dieses Buch auf vielerlei Weise lesen - und wird dann auch auf vielerlei Weise profitieren. Und was kann man Schöneres über den Gebrauchswert eines Buches sagen? Ausser, dass die Lektüre auch noch Spass macht.


 

April 2000 Cash

Lernen will gelernt sein
Mit ihrem neuen Buch »Exploratives Lernen« ebnet Verena Steiner einen Weg, um effiziente Lernstrategien zu entwickeln und mit Spass den eigenen Lernprozess anzukurbeln.


September 2002 Cash

Wie kommt Wissen in den Kopf?
Das Thema Lerntechnik ist zwar brand-aktuell, aber nicht brandneu; und es mangelt weder am Angebot an Kursen noch an einschlägiger Fachliteratur.
Warum also der Hinweis auf noch ein Buch, das den löblichen Versuch unternimmt, einen Pfad durchs Dickicht des Bildungsdschungels zu bahnen? Ganz einfach: weil es so einfach geschrieben ist, dass man es auch ohne geistige Klimmzüge kapiert, und weil es sich durch Knappheit auszeichnet, ohne doch vor der Komplexität der Materie einen Kniefall zu machen.
Gelungen ist dieses Kunststück der im Aargau geborenen Verena Steiner, die an der Universität Basel Biochemie studiert und darin promoviert hat und sich bereits seit 25 Jahren mit Lern- und Arbeitsstrategien beschäftigt.


Mai 2000     SBD I SSB

Schweizer Bibliotheksdienst - Bücher für Erwachsene

Dieses Lern-Buch ist eines der wichtigsten Sachbücher der Saison. Es wird ein Hilfsmittel sein für viele Menschen aus allen Altersgruppen, die sich weiterbilden müssen, wollen und dürfen, und das möglichst erfolgreich und mit Freude.


 

Mai 2000    Der Bund

Neugier, Lust und viel Arbeit
»Exploratives Lernen« erteilt keine Patentrezepte. Im Gegenteil: Wer das 248 Seiten umfassende Buch liest, wird feststellen, dass vieles auf gut nachvollziehbare Art erklärt wird, was eigentlich längst bekannt ist. Auch wenn man Verena Steiners Hinweise befolgt, wird das Lernen nicht zum reinen «Fun», aber es wird spannender, interessanter und befriedigender. Die Lernspezialistin verlangt kompromisslos den vollen Einsatz und spricht damit diejenigen an, denen es mit dem Erreichen des Ziels ernst ist.


 

März 2000   BOOM

Lernen - eine Entdeckungsreise
Steiners Buch nennt sich «Arbeitsbuch für Studium, Beruf und Weiterbildung» - ein Anspruch, der mehr als eingelöst wird. Der methodische Aufbau führt zu klaren, oft unerwarteten Handlungsanweisungen. Dieser Text ist erfrischend direkt, schnörkellos und lebendig geschrieben. Und er steckt voller Überraschungen, spannenden Querbezügen und Verknüpfungen.

 

 

Mai 2000    Toaster

Individueller Lernstil
Hier wird grundlegendes Wissen über Lernprozesse, Denkstile, über Konzentration und Gedächtnis in die individuellen Bedürfnisse der Lernenden eingebettet. Ein Muss für alle Lernmuffel.

 

 

Bestsellerliste

 

Bestseller «Exploratives Lernen»

 

Exploratives Lernen war Jahresbestseller in der Kategorie Sachbuch beim Internetanbieter www.buchundton.ch

 

Das Buch stand seit seinem Erscheinen im April 2001 während 17 Monaten (74 Wochen) in der Bestsellerliste der Managerzeitschrift Bilanz*:

 

Bilanz

Rang  

Ausgabe

 

 

Ausgabe April 2001

Juni 2000 8
Juli 2000 6
August 2000 8
September 2000 4
Oktober 2000 6
November 2000 7

Dezember 2000

5

Januar 2001 4

Februar 2001

4
März 2001 4
April 2001 4
Mai 2001 7
Juni 2001 5
Juli 2001 9
August 2001 -
September 2001 4
Oktober 2001 7
November 2001

3

* Diese Rangliste wurde mit folgenden Buchhandlungen erstellt. Jäggi (Basel), Orell Füssli (Zürich), Stauffacher (Bern), Rösslitor (St. Gallen), Meissner (Aarau), Krebser (Thun), Raeber (Luzern).

 

Was ist Exploratives Lernen?

 

Was ist Exploratives Lernen?

Das Konzept

 

Das 21. Jahrhundert braucht Menschen, die autonom, gekonnt und rascher als je zuvor - just in time - lernen und ihre Wissensstrukturen ständig weiter entwickeln können.

 

Doch Lernen will gelernt sein.

 

Hier greift das Konzept des Explorativen Lernens von Verena Steiner. Es führt zu motivierterem und wirkungsvollerem Wissenserwerb und befähigt Lernende, auch den Lernprozess per se laufend weiter zu optimieren.

 

Explorieren heisst erforschen, sondieren, auskundschaften, unbekannte Gebiete bereisen; so, wie früher die grossen Abenteurer die gewaltigen Eismeere an den Polen durchquerten, oder unwirtliche Wüsten und ferne Kontinente erkundeten.

 

Explorative Lernerinnen und Lerner erforschen nicht nur die zu erlernenden Inhalte sondern vor allem auch sich selbst im Lernprozess. Sie beobachten ihre Vorgehensweisen und ihr Denken, achten auf ihre Stimmungen und Gefühle, denken nach, analysieren, reflektieren und experimentieren laufend, um ihr Tun zu optimieren.

 

Dieses neugierige, spielerisch-experimentelle Vorgehen führt zu Aha-Erlebnissen, Entdeckungen und neuen Erfahrungen und weckt das Vorgehensinteresse. Es macht den Wissenserwerb spannender und führt zur permanenten Weiterentwicklung der Lernkompetenz. Dadurch macht das Lernen mehr Spass, es ist befriedigender, effizienter und wirkungsvoller.

 

Die explorative Vorgehensweise kann auch für andere Lernprozesse wie zum Beispiel die Aneignung besserer Verhaltensweisen genutzt werden. Das Buch «Energiekompetenz» basiert ebenfalls auf diesem Ansatz.

 

 

 

Erfolgreich lernen heisst...

Die besten Lernstrategien für
Studium und Karriere

 

Erfolgreich lernen heisst...

 

 

 

Diese kleine Lernfibel mit Schwerpunkt auf klugen Vorgehensstrategien bildet die ideale Ergänzung zum Buch «Exploratives Lernen». «Erfolgreich Lernen heisst...» zeigt knapp und prägnant auf, worauf es beim Lernen wirklich ankommt.

 

Pendo 2002. 78 Seiten. Kartoniert.

1. Auflage 2002, 3. Auflage 2008

 

Inhaltsverzeichnis

 

Einleitung

1 Zeit und Raum fürs Lernen schaffen heisst...
11
2 Das Lernen managen heisst...
15
3 Interesse entwickeln heisst...
19
4 Sich konzentrieren heisst...
23
5 Ein Thema klug angehen heisst...
27
6 verstehen heisst...
31
7 Lernen heisst...
35
8 Strukturieren und Zusammenfassen heisst...
39
9 Pausen machen heisst...
43
10 Gedächtnistechnik nutzen heisst...
47
11 Repetieren und üben heisst...
51
12 Gute Prüfungen anpeilen heisst..
55
13 Lernkrisen überwinden heisst...
59
14 Erfolgreich lernen heisst...
63
15 Das Gehirn fit halten heisst...
67
16 Persönliches Wissensmanagement heisst... 71


Bücherempfehlungen


76


Dank


79

 

Leseprobe

 

3 INTERESSE ENTWICKELN HEISST:

NEUGIER FÖRDERN UND EINE BEZIEHUNG ZUM THEMA AUFBAUEN

 

Wer weiss nicht aus eigener Erfahrung: Was uns brennend interessiert, lässt sich mühelos lernen und bleibt auf wundersame Weise im Gedächtnis haften. Ist unser Interesse schwach, wird das Lernen zu einer öden und frustrierenden Angelegenheit.

 

Was tun, wenn wir etwas lernen müssen, das uns nicht interessiert? Ganz einfach: Interesse an der Sache entwickeln - denn "kein Interesse haben" ist keineswegs ein unabänderliches Naturgesetz.

 

Oft wissen wir einfach noch zu wenig über das Gebiet. Oder es ängstigt uns, weil es sich wie ein riesiger, unüberwindlicher Berg auftürmt und wir nicht wissen wie und wo wir beginnen sollen. Wir weichen aus und schieben auf.

 

Gegen Befürchtungen und Unlust ist ein Kraut gewachsen: die Neugier. Wenn es uns gelingt, das Thema mit neugierigem Forschungsdrang anzugehen, haben wir schon viel gewonnen. Neugier belebt und wirkt wie ein Motor. Sie erleichtert uns auch, dem Thema offen zu begegnen, statt unsere Vorurteile bestätigt zu finden. Denn Neugier weitet verengte Perspektiven. Und mit einer positiven Einstellung kann sich allmählich Interesse, eine Beziehung zum Thema, entwickeln. Vielleicht wird sie sogar leidenschaftlich - umso besser für Sie!

 

Weiter ausbauen lässt sich Interesse auf verschiedenen Ebenen:

 

a) Die Interessantheit eines Themas nimmt zu, wenn wir wissen, was andere daran fasziniert und wir uns davon inspirieren lassen. Je mehr wir uns dann selbst ins Thema vertiefen, desto spannender wird es, denn der Appetit kommt oft beim Essen.

b) Wichtig ist auch das Erschliessungswissen, d.h. Kenntnis darüber, wie wir ein Thema am besten angehen (-> Kap. 6).

c) Es hilft zudem, wenn wir uns den Sinn der Sache und den Nutzen, den wir uns durch das Engagement längerfristig versprechen, immer wieder vor Augen führen.

 

Möchten Sie mehr Interesse für ein Gebiet entwickeln, dann sollten Sie

  • das Thema positiv gestimmt angehen und es neugierig erforschen, bis Sie etwas entdecken, das Sie fasziniert
  • sich den Einstieg mit einfachen Artikeln und Büchern erleichtern
  • die Interessantheit des Themas durch die Lektüre von Biografien, Kritiken und Kommentaren erhöhen herausfinden, warum die Könner ihres Fachs dieses so interessant finden
  • oft mit anderen über das Thema diskutieren und darüber nachsinnieren
  • sich beim eigenen Ehrgeiz packen und einen 7-minütigen Vortrag über das Gebiet vorbereiten
  • zunächst Ihr Vorgehen beim Erarbeiten des Themas erforschen (-> Kap. 14) - meist schwappt das Interesse auch auf den Inhalt über
  • über Ihr Projekt "Entwicklung des Interesses am Thema X" Tagebuch führen.

 

Wenn es Ihnen gelingt, ganz bewusst ein lebendiges Interesse an einem zuvor wenig packenden Thema aufzubauen, werden Sie immer wieder auf diese Erfahrung zurückgreifen können. Interesse - also eine gute Beziehung zu Themen, Dingen, Tätigkeiten und Mitmenschen - bereichert und belebt; es motiviert zum Handeln, weckt weiteres Interesse und gibt schliesslich dem Leben Sinn.

 

SCHLÜSSELFRAGEN

1. Welchen Nutzen habe ich, wenn ich mich mit dem Thema befasse?

2. Will ich mich dem Thema öffnen und ihm in Kopf und Herz entsprechend Platz einräumen?

3. Bin ich mir bewusst, dass die Entwicklung einer Beziehung Zeit und guten Willen braucht?

 

 

 

 

Energiekompetenz

Produktiver denken

Wirkungsvoller arbeiten

Entspannter leben

 

Energiekompetenz

Das Buch enthält ein umfassendes Konzept für den Umgang mit den eigenen Kräften und das intelligente Nutzen der Energie - sowohl auf der physischen und der mentalen als auch auf der emotionalen Ebene. Energiekompetenz eröffnet Vielbeschäftigten, Kopfarbeiter/innen und Manager/innen neues Wissen, das Höchstleistung ermöglicht und gleichzeitig eine entspannte Lebensführung erlaubt.

 

Pendo 2005. 288 Seiten. Broschiert.

1. Auflage 2005, 7. Auflage 2009

 

Taschenbuchausgabe

ENERGY Energiekompetenz

Knaur 2007. 288 Seiten.

 

ENERGIEKOMPETENZ

 

Lizenzausgaben

Koreanische Ausgabe (2010)

Wisdomhouse Publishing Seoul

Koreanische Ausgabe

 

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

 

Vorwort

1 Die Wahrnehmung für die inneren Rhythmen schärfen 20

 

Morgen- und Abendtypen
Hochs und Tiefs im Tagesverlauf
Der 90-Minuten-Rhythmus
Rhythmusstörungen erkennen

2 Den Tagesrhythmus optimieren 36

 

Die Bedeutung der Tiefs verstehen
Den Koffeinkonsum begrenzen
Vom Nonstopp-Modus zum gesunden Rhythmus finden
Den Arbeitstag optimal gestalten
Nickerchen: Aus einem Tag eineinhalb machen

3 Den Spielraum der Woche nutzen 64

 

Auf einen guten Wochenrhythmus achten
Den freien Sonntag kultivieren
Sich öfter Zeit zum Reflektieren nehmen
Die Woche mit Weitsicht planen

4 Besser schlafen 90

 

Der Schlafbedarf des Menschen
Gut schlafen ist lernbar
Wie man sich bettet …
Aufwachen: Am besten mit dem inneren Wecker

5
Anspannung, Calm Energy und Leistungsgrenzen erkennen 110

 

Energie und Anspannung unterscheiden
Die Anspannung im Tagesverlauf
Die Energie/Anspannungs-Matrix
Was bei Calm Energy am besten geht
Die Grenzen der optimalen Leistungsfähigkeit erkennen
Längerfristige Auswirkungen: Verschiedene Leistungszonen

6 Produktiver denken 140

 

Links- und rechtshemisphärisches Denken
Energiezustände im Gehirn
Die ‚goldene Zeit’ des Alpha-Zustandes
Intuitive Erkenntnisse
Körperempfindungen
Voraussetzungen für produktiveres Denken
Schlaf und Alpha-Zustand nutzen
Öfter in Runden arbeiten

7 Besser auf die Stimmung achten 168

 

Die Bedeutung der Stimmung
Die Stimmung als Gradmesser für den Energiezustand
Stimmungsmanagement im Alltag
Stimmungstiefs – Wie sie entstehen können
Emotionale Energie
Energie in Teams und Unternehmen

8 Für Entspannung und die richtige Erholung sorgen 200

 

Sich immer wieder entspannen
Sich mehr körperliche Bewegung verschaffen
Erholung und Urlaub: Wovon?
Erholung und Urlaub: Wie?
Stress hinterfragen: Was ist selbstgemacht?

9 Ressourcen aktivieren 228
Die Vielfalt der Ressourcen
Eine neue Einstellung zu ungeliebten Tätigkeiten gewinnen
Commitment verstehen
Sich auf realistischen Optimismus besinnen
Lebensfreude kultivieren
Die eigenen Ressourcen aktivieren

10

Sich zum Handeln überwinden und den Schwung erhalten
248

 

Was Selbstüberwindung bringt
Vom Vorsatz zur Vollendung: Die drei Phasen
Unterstützende Faktoren für Überwindung und Ausführung
Den Schwung erhalten
Die Magie der grossen Ziele erleben

Nachwort

 

Danksagung

 

Anmerkungen/Literaturhinweise

 

Sachwortregister

 

 
Vorwort

Vorwort

 

Energiekompetenz − was es ist und was es bringt

 

Angenommen, es ist Sylvester und Sie dürfen sich fürs neue Jahr etwas wünschen, das Ihnen gut tut und wonach Sie sich immer wieder gesehnt haben. Wovon träumen Sie?

 

Dieselbe Frage stellte ich in der Runde von Freunden, mit denen wir die vergangene Sylvesternacht in unserer Hütte in den Bergen verbrachten. Nach der traditionellen Gerstensuppe und den Engadiner Würsten wurde der groβe Holztisch mit Kartons belegt und jeder erhielt ein kleines Set mit sechs verschiedenfarbigen Strängen Knetmasse, um daraus seinen Traum fürs kommende Jahr zu formen. Alle machten sich eifrig ans Werk, tauschten zunächst noch Farben aus, aber dann wurde es ganz still und nach und nach entstanden kleine Wunderwelten: eine einsame Insel mit einer Palme drauf, ein groβes leeres Feld mit einem Flügel darin, eine Hängematte zwischen zwei Bäumen, eine Decke mit Büchern inmitten einer Blumenwiese und ein prächtiges rotes Herz mit zwei Schmetterlingen.

 

Die groβe Sehnsucht nach Ungestörtsein und Ruhe, nach einer leeren Agenda und Zeit fürs Klavierspiel, nach Ausruhen, Dösen, Tagträumen und genussvollem Lesen war unübersehbar und wurde nur vom innigen Wunsch des einzigen Singles in der Runde nach einer Partnerschaft übertroffen. Das Resultat scheint mir symptomatisch. Es wirft die Frage auf, was denn falsch läuft, wenn sich Vielbeschäftigte, die sich ihre Arbeit ordentlich zu organisieren wissen und denen auch die Prinzipien des Zeitmanagements vertraut sind, derart nach Ruhe, nach Erholung und nach Freizeit sehnen.

 

Meine Antwort darauf ist die, dass Zeitmanagement, persönliche Organisation und Zielsetzungen allein nicht mehr genügen; ein neuer und umfassender Ansatz ist nötig, und zwar einer von innen heraus: Wir müssen lernen, besser auf unsere Energie, auf unsere Befindlichkeit und auf unsere inneren Rhythmen zu achten und klug damit umzugehen − statt bloβ auf Uhr, Agenda und Zielsetzungen zu schauen. Denn der Mensch funktioniert nicht wie eine Maschine, sondern wie ein beseeltes Ökosystem. Gleichungen wie »Doppelt so lange arbeiten gleich doppelte Leistung« oder »Doppelt so viel Kaffee trinken gleich doppelter Kick« mögen für triviale Systeme wie eine Maschine gelten; für das nichttriviale System Mensch gelten sie nicht. Dafür gehen öfter Gleichungen auf wie etwa die folgenden: «Die richtigen Stunden für die schwierige Aufgabe richtig genutzt gleich ein fünffach besseres Resultat erzielt» oder «Die einzige Tasse Kaffee des Tages zum richtigen Zeitpunkt genossen gleich dreifacher Kick».

 

Wie oft gehen Vielbeschäftigte doch unklug mit ihren Kräften um und verschwenden zu viel Energie. Anspannung, Stress, Unkonzentriertheit, verengtes Denken und schlechte Stimmung sind die Folgen. Warum tun sie sich das an? Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie erkennen, dass es vor allem am nötigen Wissen für einen bewussten und kompetenten Umgang mit der Energie fehlt.

 

Was zehrt an unserer Energie? Wie hängen Energie, Anspannung und Stimmung zusammen? Wie bauen sich im Alltag Anspannung und Stress auf? Was hat das links- und rechtshemisphärische Denken mit dem Tagesrhythmus zu tun? Wie wirkt sich der Wochenrhythmus auf Effektivität und Leistung aus? Und: Wie lässt sich neue Energie gewinnen?

 

Mit dem vorliegenden Buch möchte ich diese Wissenslücken schlieβen und Ihnen eine Fülle von Erkenntnissen aus den unterschiedlichsten Forschungsgebieten vermitteln. Sie werden lernen

 

  • Energie, Anspannung und Stimmung bewusster wahrzunehmen
  • besser auf die inneren Rhythmen zu achten und sie intelligent zu nutzen
  • verschiedene Energiezustände im Gehirn für produktiveres Denken einzusetzen
  • sich die Faktoren für optimale geistige Leistungsfähigkeit bewusster zu machen
  • klüger mit der Stimmung umzugehen
  • besser darauf zu achten, wovon und wie Sie sich entspannen und erholen wollen
  • Ihre Ressourcen zu aktivieren und neue Energie und Tatkraft zu gewinnen.

 

Energiekompetenz ermöglicht bessere Leistung und mehr Lebensfreude. Ihre produktiven und kreativen Kräfte werden freigesetzt; es wird Ihnen mehr und Besseres gelingen und Sie werden sich leichter entspannen und genussvoller erholen können.

 

Der Weg zum Buch

Zum ersten Mal ganz bewusst mit meinen eigenen Kräften umzugehen lernte ich in jenem Sommer in jungen Jahren, in dem ich intensiv für einen Marathon trainierte. Schon damals faszinierte es mich, die für den Fortschritt optimale Balance zwischen Training und Erholung auszuloten, gut auf den Körper zu hören und immer wieder Anpassungen vorzunehmen. Im Sport ist die Leistung messbar und jedes Zuviel und Zuwenig, jeder zu früh begonnene Endspurt und jedes Glas Wein zeigen digital und unmissverständlich ihre Wirkung.

 

Diese Erfahrungen auf der physischen Ebene haben auch meinen Umgang mit der Energie auf andern Ebenen geprägt. Die Arbeit an einem Manuskript zum Beispiel ist so etwas wie ein geistig-mentales Marathontraining. Es gilt dabei, wie bei anderer anspruchsvoller Kopfarbeit auch, ein optimales Gleichgewicht zwischen den Stunden hoher Konzentration und solchen des Ausgleichs zu finden. Geistige Müdigkeit zeigt sich auf subtilere Art und Weise als körperliche. Mehr unbefriedigende Textpassagen, der Verlust an Durchblick und an Überblick oder das Nachlassen der Schaffensfreude sind Anzeichen dafür.

 

In den Jahren 1998/99, während der Vorbereitung für einen Zeitmanagement-Kurs an der ETH Zürich, habe ich begonnen, mich systematisch mit dem Thema Energie auseinander zu setzen. Ich wollte den Studierenden Grundlagenwissen vermitteln, das sie befähigen sollte, auf maβgeschneiderte Lösungen für produktiveres Lernen und Arbeiten und für einen besseren Umgang mit der Zeit zu kommen. Ein derartiger Ansatz für Kopfarbeiter musste meines Erachtens berücksichtigen, dass sowohl die Konzentration als auch die Denkstile, die Stimmung und der Wille im Verlauf des Tages fluktuieren und dem inneren Rhythmus unterworfen sind. Es ging also um weit mehr als um Zeitmanagement.

 

Es reizte mich, ein umfassendes Konzept zu entwickeln, das allen Vielbeschäftigten, die bei der Arbeit Köpfchen brauchen, Rechnung trägt. Ich wollte Erkenntnisse aus unterschiedlichen Gebieten wie Chronobiologie, Neurobiologie, Kognitiver Psychologie, Medizin, Biopsychologie und Handlungspsychologie zu einem Ganzen verbinden und durch Erfahrungen aus der Praxis und eigene Beobachtungen ergänzen. Als gemeinsamer Nenner stellte sich bald einmal die Energie heraus und aus dem Konzept wurde schlieβlich dieses Buch über Energiekompetenz.

 

Selbstwahrnehmung als Schlüssel

Der Schlüssel zur Energiekompetenz ist − neben dem erforderlichen Wissen − die Selbstwahrnehmung. Je mehr Sie über die physischen, mentalen und emotionalen Aspekte der Energie wissen, umso besser können Sie die entsprechenden Auswirkungen auch wahrnehmen. Mit etwas Übung werden Sie bald ein gutes Gespür für Ihren jeweiligen Energiezustand entwickeln. Sie werden im Alltag viel öfter kurz innehalten und ganz bewusst wahrnehmen, wie Ihre Energie, Ihre Stimmung und Ihre allfällige Anspannung sind. Ihre Selbstwahrnehmung wird geschärft werden, und dies führt zu gesteigerter Bewusstheit. Sie ist die Voraussetzung für die Regulation von Energiezuständen wie Ermüdung oder Anspannung und Stress.

 

Gesteigerte Bewusstheit heiβt zudem mehr Aufmerksamkeit. Und mehr Aufmerksamkeit heiβt, öfter voll und ganz im gegenwärtigen Augenblick zu sein, mehr zu sehen, mehr zu hören, zu riechen, zu schmecken, zu spüren und zu empfinden. Ihre Erlebnisfähigkeit wird sich vertiefen und Sie werden an Lebendigkeit gewinnen.

 

Mit zunehmender Bewusstheit können wir uns auβerdem nicht mehr so einfach Illusionen hingeben und uns selber etwas vormachen. Wir realisieren zum Beispiel eher, dass sich unser geistiges Blickfeld mit zunehmender Anspannung einengt, oder dass wir wichtige Dinge, die wir nicht so gerne tun, eher hinausschieben und an ihrer Stelle viel lieber Gewohntes und Einfacheres in Angriff nehmen, oder dass wir manches als wichtig erachten, weil es kurzfristig unserem Ego schmeichelt, und nicht, weil es einem gröβeren Ziel dient.

 

Erkenne dich selbst − dieser Imperativ ist fast so alt wie die Menschheit. Je besser wir uns selber kennen, umso einfacher können wir unsere Stärken nutzen und auch unsere Schwächen sehen. Wir gewinnen das nötige Selbstvertrauen, um dazuzulernen, uns zu verbessern und uns ständig weiterzuentwickeln.

 

Ich werde Sie im vorliegenden Buch immer wieder neugierig machen und Sie ermuntern, sich selbst zu beobachten, zu experimentieren und zu reflektieren. Selbstwahrnehmung und Energie sind eine ungemein spannende Thematik, und oft können kleine Änderungen schon sehr viel bewirken.

 

Der kompetentere Umgang mit der Energie ist zudem in der heutigen Zeit der Hektik, der wachsenden Anforderungen, des Von-allem-Zuviel und des Nichts-verpassen-Wollens auch nötig − die Zeit ist reif für mehr Energiekompetenz!

 

Was Sie in diesem Buch erwartet

Das Energie-Konzept umfasst drei Teile:

 

In Teil I «Auf die inneren Rhythmen achten» geht es darum, die Wahrnehmung für die inneren Rhythmen zu schärfen. Es ist ein Kapitel, das für alle − ob körperlich, geistig oder emotional gefordert − von Interesse ist. Sie lernen, was den Rhythmus im Alltag stört und wie er gestärkt werden kann. Sie werden erfahren, wie Sie die inneren Rhythmen nutzen können, um einen effizienteren und entspannteren Tagesablauf sowie eine rhythmische Wochenstruktur zu schaffen. Das wird Ihnen erlauben, sich auf die Dinge, die bei der Arbeit und im Leben wesentlich sind, zu besinnen und sich darauf zu konzentrieren.

 

Im Teil II «Besser mit der Energie umgehen» lernen Sie, zwischen physischer, mentaler und emotionaler Energie zu unterscheiden und die Wahrnehmung der Anspannung − des negativen Gegenpols der Energie − zu üben. Dann wird es vor allem für Kopfarbeiterinnen und Kopfarbeiter interessant: Es geht es um die Energiezustände im Gehirn und deren Einfluss auf das logisch-rationale und auf das ganzheitlich-kreative Denken. Ich werde Sie mit Methoden vertraut machen, die helfen, das geistige Potenzial umfassender zu nutzen, auf bessere Ideen zu kommen und klügere Entscheidungen zu treffen. Wie sich die jeweiligen Energiezustände auf die Stimmung auswirken, bildet einen weiteren wichtigen Punkt. Im Kapitel über die Stimmung wird zudem aufgezeigt, wie sich emotionale Energie im zwischenmenschlichen Bereich und in Teams auswirken kann.

 

Teil III «Neue Energie gewinnen» beginnt mit Entspannung und Erholung − ein Thema, das alle angeht und über das Sie Neues erfahren werden. Der Fokus dieses Teils liegt bei den eigenen Ressourcen und deren Aktivierung. Viel Energie lässt sich gewinnen, wenn Sie lernen, die Bequemlichkeitszone öfter als bisher zu verlassen und groβe Ziele zu verfolgen. Ich widme dieses Buch allen viel beschäftigten Menschen, die gut und gerne arbeiten und die Besonderes schaffen, Hervorragendes leisten und auch ihre Erholung mit gutem Gewissen genieβen wollen. Ob Sie managen, forschen, erziehen oder studieren; ob Sie entwickeln, umsetzen, pflegen oder kommunizieren; ob Sie zwanzig oder siebzig sind: Sie werden zahlreiche Ideen finden, die sich in Ihrer momentanen Lebens- und Arbeitssituation umsetzen lassen.

 

Als der PR-Mann Claus-Martin Carlsberg das Manuskript gelesen hatte, meinte er begeistert: «Energiekompetenz geht direkt in die Blutbahn!» Ich hoffe, dass das Buch auch bei Ihnen diese rasche Wirkung zeigt und dass Sie das Werk darüber hinaus anregt, mit neugierigem Forschungs- und Entwicklungsdrang Schritt für Schritt am besseren Umgang mit Ihren Energien zu arbeiten. So wird Ihr Tun eine Eigendynamik entwickeln; Sie werden immer mehr in Schwung geraten, immer besser werden und schlieβlich zu Ihrer ganz persönlichen Version der Energiekompetenz finden.

 

Ich wünsche Ihnen dabei viel Freude und Erfolg!

 

Zürich, im Winter 2005

 

Verena Steiner

Rezensionen

Rezensionen

 

März 2005, Neue Zürcher Zeitung NZZ

Mit der Energie richtig umgehen können

Didaktisch sauber bereitet Steiner ihre «Anleitung für Vielbeschäftigte, für Kopfarbeit und Management» in drei Teile auf. Zuerst geht es darum, auf den inneren Rhythmus zu achten in Teil II wird über den besseren Umgang mit der Energie referiert und schliesslich werden Methoden dargelegt, mit welchen die persönlichen Ressourcen effizienter genutzt werden können [...] Es gelingt der Autorin - und darin liegt der Hauptnutzen des Buchs −, Grundlagenwissen, aber auch mehr oder minder interessante Nebensächlichkeiten strukturiert und aufs Wesentliche reduziert aufzubereiten, mit Fallbeispielen anzureichern und dadurch praxisrelevanter zu gestalten. Die verständliche Sprache und der rote Faden lassen die Neuerscheinung zu einem in dieser Kompaktheit bisher nicht existenten Arbeitsbuch werden.

 

 

April 2005, Bilanz

Energisches Nickerchen

Ihr Buch «Exploratives Lernen» (2000 im Pendo Verlag erschienen) wurde zum Bestseller, denn es bot neue und praktikable Methoden für das Lernen an. «Energiekompetenz» hat alle Ingredienzen, ebenfalls zum Bestseller zu werden. Diesmal bietet Verena Steiner neue und praktikable Methoden an, die eigene Arbeitsfähigkeit besser auszuschöpfen und gleichzeitig die Lebensfreude zu steigern. [...] Verena Steiners Buch ist ein Augenöffner. Mit Fragebogen zwingt sie den Leser, sich über sein energetisches Verhalten Rechenschaft abzulegen. Das führt unweigerlich zu verblüffenden Resultaten.

 

Juli 2005, Roche Nachrichten

Über das Zulassen von Tiefs und das Nutzen von Leerstellen

Nach der 'sozialen Kompetenz' und der 'emotionalen Intelligenz' der neunziger Jahre wird jetzt die 'Energiekompetenz' als ein weiterer Schlüssel zu einem erfolgreicheren und glücklicheren Leben entdeckt. [...] Immer wieder macht Verena Steiner darauf aufmerksam, dass weniger oft mehr ist, dass der Mut zur periodischen Einkehr ein höheres Gut darstellt als rastlose Daueraktivität, dass innere Ruhe und Gelassenheit mehr zustande bringen als Nonstop-Tätigkeit, dass regelmässige Selbstreflexion und die periodische, innere Distanzierung von den Zwängen des Alltags sich letzlich produktiver auswirken als eine vollgestopfte Agenda. Man mag der Auorin gern zustimmen, nur regt sich gleichzeitig auch ein gewisser Zweifel, ob sich dies alles angesichts der Erfordernisse eines hoch kompetitiven Arbeitsumfeldes wirklich realisieren lässt. [...] Eins ist jedoch sicher: Die Auseinandersetzung mit Verena Steiners Buch 'Energiekompetenz' lohnt die investierte Zeit durchaus. Überraschende Einsichten, wertvolle Tipps und interessante Anregungen sind reichlich über das zweihundertsiebzigseitige Werk verstreut.

 

Oktober 2005, HandelsZeitung

Wie die Hamster im Laufrad

Wichtig im Bestreben um die (überlebens)wichtige persönliche Energiekompetenz sind zwei Elemente oder Bausteine: 1. Eine geschärfte Selbstwahrnehmung. Und 2. Wissen über die unterschiedlichen Energiezustände in Gehirn und Körper und ihre kurz- und längerfristigen Auswirkungen. «Energie kann nicht gemessen werden wie der Blutdruck oder die Körpertemperatur», erläutert Steiner, «wir müssen lernen unsere Zustände der Energie und der Anspannung, das ist der negative Gegenpol der Energie, wahrzunehmen und zu unterscheiden. Wichtig ist zudem, ihre Auswirkungen auf unser Denken und Entscheiden und auf unsere Stimmung zu kennen». Nicht nur im Management oder überhaupt im Berufsleben, auch im Privaten ist dieses Wissen von grösstem Nutzen. November 2005, Frankfurter Allgemeine Zeitung Strategisch klug mit den eigenen Kräften umgehen Verena Steiner rät, sich als selbstschützende Anpassungsstrategie mehr mit dem eigenen Kräftehaushalt zu beschäftigen und sich, wie sie es nennt, «Energiekompetenz anzueignen». Mehr Energiekompetenz bedeutet nicht allein eine wesentlich stabilere Leistungsfähigkeit und damit eine sicherere, belastungsfähigere berufliche Standfestigkeit. Das Lebensgefühl insgesamt werde dadurch nachhaltig verbessert. Dank eines entspannteren Innenlebens stelle sich deutlich mehr Frustrationstoleranz, Gelassenheit, Aufgeschlossenheit und Kreativität sowohl im Führungsalltag als auch im Umgang mit Kollegen und Aussenstehenden ein. Und, was entscheidend zum Wohlbefinden beitrage: Die innere Bereitschaft, die allgegenwärtigen Veränderungen nicht ausschliesslich als Bedrohung des Erreichten, sondern auch als Chance zur persönlichen Weiterentwicklung zu begreifen, nehmen zu.

 

Dezember 2005, unijournal, Universität Zürich

Lächeln, schlummern, träumen - und effizienter lernen

Verena Steiners neuestes Buch «Energiekompetenz» ist ein Vademecum für Menschen, die ihr Potenzial besser ausschöpfen möchten. Steiner schliesst darin an ihren Bestseller «Exploratives Lernen» an. Die Frage, wie wir unsere Energieressourcen am wirkungsvollsten einsetzen, betrachtet sie nicht aus der einseitigen Perspektive der Nutzenaximierung für den Arbeitsalltag. Wer sich selber kennt, seine Kräfte richtig einteilt und regelmässig regeneriert, steigert nicht nur seine Leistungsfähigkeit, sondern auch die Lebensqualität, lautet ihr Credo. Verena Steiners Buch bietet deshalb Hilfe zur Selbsthilfe − eine Mischung aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, Anleitungen zur Selbstreflexion und konkreten Vorschlägen, wie wir wirkungsvoller arbeiten und entspannter leben könnten.

 

Bestsellerliste

Bestseller «Energiekompetenz»

Das Buch stand seit dem Erscheinen im April 2005 während 17 Monaten auf der Bestsellerliste der Managerzeitschrift Bilanz*:

 

Bilanz

Rang  

Ausgabe

 

 

Ausgabe 18/2005

7/2005
(20.4.-3.5.05)
7 (-)
9/2005 4 (7)
11/2005 7 (4)
13/2005 4 (7)
14/2005 4 (4)
16/2005 4 (4)
18/2005 2 (4)
20/2005 3 (2)
22/2005 2 (3)
2/2006 2 (2)
4/2006 3 (2)
6/2006 6 (3)
8/2006 5 (6)
10/2006 - (5)
12/2006 7 (-)
13/2006
(26.7-29.8.06)
3 (7)
* Diese Rangliste wurde mit folgenden Buchhandlungen erstellt: Jäggi (Basel), Orell Füssli (Zürich), Stauffacher (Bern), Rösslitor (St. Gallen), Meissner (Aarau), Krebser (Thun), Raeber (Luzern).

 

 

 

 

Sich besser konzentrieren heisst...

Die wirksamsten Strategien für

Studium und Berufsalltag

 

Sich besser konzentrieren heisst...

Dieser kleine Band enthält sofort umsetzbare, praxisnahe und erprobte Anregungen und Strategien - eine Fundgrube für alle, die ihre Konzentrationsfähigkeit steigern und effizienter arbeiten und lernen wollen.

 

Pendo 2006. 86 Seiten. Kartoniert.

1. Auflage 2006, 4. Auflage 2007

 

Hörbuchausgabe

Hörbuchausgabe

Radioropa Hörbuch 2007.

2 Audio-CDs; Laufzeit 1:24 Std.

 

CD Sich besser konzentrieren heisst...

 

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

 

Einleitung


Sich besser konzentrieren heisst:

 

1 Ganz bei einer Sache sein
2 Innerlich zur Ruhe kommen
3 Für äussere Ruhe sorgen
4 Sich nicht unterbrechen lassen
5 Mit sich allein sein können
6 Eins nach dem andern tun
7 Einen kühlen Kopf bewahren
8 Sich intelligent organisieren
9 Die Primetime nutzen
10 Sich klug konditionieren
11 Eine Beziehung zur Sache schaffen
12 Ein forderndes Nahziel setzen
13 Sich durch Visualisierung vorbereiten
14 Mit einem inneren Ruck beginnen
15 Ausdauer entwickeln
16 Geistig flexibel bleiben
17 Sich rechtzeitig eine Pause gönnen
18 Flow anstreben

 

Bibliografische Hinweise

Dank

 

Leseprobe

Leseprobe

 

12 EIN FORDERNDES NAHZIEL SETZEN

 

Suchen Sie nach der ultimativen Sofortmethode für bessere Konzentration? Hier ist sie: Beginnen Sie eine Aufgabe nie und nimmer, ohne sich zuvor ein klares Ziel für die nächsten Minuten oder die kommende Stunde zu setzen. Also: "In zehn Minuten will ich eine bestens formulierte, präzise und freundliche Antwort auf die Kundenreklamation formuliert haben" oder " ich will dieses Kapitel in einer Stunde durcharbeiten und davon eine übersichtliche Mindmap zeichnen", aber auch "Ich will für eine Stunde in diesem neuen Lehrbuch schmökern und so eine Beziehung zur Thematik aufbauen". Ein derartiges Nahziel wirkt wie ein roter Faden, der die Aufmerksamkeit auf Kurs hält.

 

Die Methode des Nahziel-Setzens ist in allen Situationen praktikabel. Sie hilft bei langweiliger Routinearbeit genauso wie bei äusserst schwieriger Kopfarbeit. Die Kunst ist dabei, den Vorsatz derart zu fassen, dass er Sie so richtig herausfordert.

Wenn Sie sich nämlich zu wenig vornehmen, langweilt sich der Geist bald einmal und driftet weg - Sie kommen in die Gähn-Zone. Nehmen Sie sich hingegen allzu viel oder zu viel Schwieriges vor, werden Sie bald frustriert und der rote Faden reisst. Sie sind in der Stöhn-Zone.

 

Sowohl in der Gähn- als auch in der Stöhnzone ist es schwierig, sich zu konzentrieren. Suchen Sie einen Mittelweg und setzen Sie Ihr Nahziel so, dass Sie in die Konzentrations-Zone kommen. In der Konzentrations-Zone sind Zeit und/oder Schwierigkeitsgrad so bemessen, dass Sie voll herausgefordert werden und dadurch die Aufmerksamkeit ganz gebunden wird. Der Geist soll in dem Mass beschäftigt sein, dass Ablenkungen keine Chance mehr haben.

 

Um Ihre Konzentration mit Hilfe von Nahzielen zu verbessern, sollten Sie

 

  • sich zunächst den Schwierigkeitsgrad der Aufgabe bewusst machen und klären, ob sie Sie eher langweilt, d.h. unterfordert, oder frustriert, d.h. überfordert
  • sich überlegen, was für ein konkretes Resultat Sie mit dem Nahziel erreichen wollen
  • bei den einfachen Aufgaben die Zeit verknappen oder höhere Ansprüche an die Qualität stellen
  • komplexe Aufgaben in Etappen aufteilen - je höher der Schwierigkeitsgrad, um so mehr Etappen machen
  • bei schwierigen Aufgaben das Nahziel am Vortag festlegen und dabei de Thematik schon mal überfliegen, um sie im Gehirn vorzubahnen
  • für eine Etappe nie länger als eine bis eineinhalb Stunden einplanen und dann eine Pause machen
  • sich das Setzen von Nahzielen zur guten Gewohnheit machen.

 

Durch ein klares Nahziel halten Sie den Geist beschäftigt. Sie sorgen zudem für einen roten Faden, der Sie davor schützt, sich zu verlieren ("jetzt habe ich die ganze Zeit gelernt/gearbeitet und es ist nichts dabei herausgekommen"). Ein Nahziel gibt enorm Schub. Sie wissen klar, was zu tun ist und was Sie nach einer halben oder einer ganzen Stunde erreicht haben wollen und gehen deshalb energisch und konzentriert daran. Am Ende haben Sie ein konkretes Resultat und dies befriedigt sehr viel mehr, als wenn Sie ziellos vorgegangen wären.

 

SCHLÜSSELFRAGEN

1. Stehe ich am Morgen besser auf, wenn ich gleich etwas ganz Bestimmtes vorhabe?

2. Kenne ich das gute Gefühl der Determiniertheit und der gebündelten Aufmerksamkeit, wenn ich mit einem klaren Vorsatz an eine Aufgabe gehe?

3. Was ist, wenn ich ein Nahziel nicht erreiche? Ist es mir klar, dass es allemal intelligenter ist, fortan ein Nahziel realistischer zu setzen, statt mich fürs Nichterreichen zu verdammen?

 

Bestsellerliste

Bestsellerliste

 

Sonntagszeitung

Rang
Ausgabe  
26. Feb. 06 3 (neu)
12. März 06 5 (3)
19. März 06 2 (5)
26. März 06 3 (2)
9. April 06 3 (3)
23. April 06 3 (3)
30. April 06 2 (3)
21. Mai 06 1 (2)
28. Mai 06 1 (1)
11. Juni 06 1 (1)
2. Juli 06 4 (1)
9. Juli 06 8 (4)
16. Juli 06 7 (8)
23. Juli 06 6 (7)
30. Juli 06 10 (6)
20. Aug. 06 --
17. Sept. 06 5 (neu)
24. Sept 06 3 (5)
8. Okt. 06 8 (3)
15. Okt. 06 4 (8)
29. Okt. 06 2 (4)
19. Nov. 06 --
26. Nov. 06 5 (neu)
17. Dez. 06 8 (5)
Ermittelt durch www.books.ch
 

 

Bilanz

 
Ausgabe - Datum  
8/2006 - 20. April - 3 Mai 2 (neu)
10/2006 - 24. Mai - 6. Juni 10 (2)
12/2006 - 21. Juni - 25. Juli 9 (10)
13/2006 - 26. Juli - 29. Aug. 1 (9)
14/2006 - 30. Aug. - 12. Sept. 4 (1)
16/2006 - 27. Sept. - 10. Okt. 6 (4)
Diese Rangliste wurde mit folgenden Buchhandlungen erstellt:Thalia (Basel), Orell Füssli (Zürich/Luzern), Stauffacher (Bern), Rösslitor (St. Gallen), Meissner (Aarau), Krebser (Thun).